Aufräumen in 5 einfachen Schritten (Teil 2)

ORDNUNG SCHAFFEN UND ORDNUNG HALTEN

Nachdem ich euch im ersten Teil zeigte, wie fleißig ich aussortiert, ausgemistet und entrümpelt habe, kann nun das Verstauen, Unterbringen, Lagern und Aufbewahren beginnen. Im diesem zweiten Teil zeige ich euch, wie man Ordnung schafft und dauerhaft hält.

Einmal aufgeräumt, immer aufgeräumt? Leider ist es mit dem Aufräumen nicht ganz so einfach. Aber mit meinen nächsten Tipps wird es auf jeden Fall viel einfacher, mit der täglichen Aufräumroutine problemlos und in wenigen Minuten Ordnung zu schaffen und zu halten.

Schritt 4: Ordnung schaffen – Gegenstände ordnen

Dieser Schritt ist ganz einfach. Dafür aber umso wichtiger. Die Grundregel hierbei lautet: Gleiche Dinge an einem Ort aufzubewahren.

Erstmal bildet man jeweils eine eigene Kategorie, und alles, was hier dazugehört, wird am selben Ort aufbewahrt. Denn wenn die Dinge an unterschiedlichen Orten aufbewahrt werden, verliert man wieder darüber den Überblick.

Kleidung zusammenlegen

Eine Besonderheit gibt es bei der Kleidung. Diese wird nicht im Schrank aufgehängt, sondern so zusammengelegt, dass diese in Schubladen oder passenden Behältern stehend aufbewahrt werden kann. Ich muss gestehen, mein Kleiderschrank wartet immer noch auf das Aussortieren.

Taschen ordnen und verstauen

Den größten Problem hatte ich bislang mit der Unterbringung meiner Handtasche, die ich gerade in Benutzung hatte. Die restlichen Taschen waren schön in meinem Kleiderschrank verstaut, aber ich wusste nicht so richtig, wohin mit der Tasche, die ich täglich trage. So lag diese immer auf dem Stuhl in der Essecke. Das war zwar praktisch, da ich sie ständig griffbereit hatte, sah aber nicht wirklich ordentlich aus. Vor allem blieb es dabei nicht nur bei der Handtasche, sondern leistete ihr die Laptop-Tasche auch immer ihre Gesellschaft. Irgendwie fühlte ich mich dabei nicht wohl und wusste auch, dass es nicht der beste Platz für diese zwei Gegenstände ist. Erst nach dem Entrümpeln fand sich der perfekte Platz für die Aufbewahrung  nicht nur meiner zwei Taschen, sondern auch für die Taschen meines Mannes. So sind nun alle insgesamt auf einem Regal in der Kommode im Flur untergebracht! Und so verschwinden alle Taschen, auch die ich nicht gerade nutze, ganz dezent in der großen Kommode, wo sie nun alle zusammen untergebracht sind.

Schritt 5: Ordnung halten – für jeden Gegenstand einen festen Aufbewahrungsort bestimmen 

Die geschaffene Ordnung aufrecht zu halten bedeutet, die Sachen an ihren Platz zurück zu legen. Ja, jedes einzelne Teilchen immer wieder zurück zu legen. Das alltägliche Aufräumen ist also nichts anderes, als Dinge gleich nach der Benutzung wieder dorthin zurückzulegen, wo sie hingehören. Es versteht sich von selbst, dass dies umso einfacher ist, je weniger Dinge man besitzt.

Bei mir bewährte sich dabei diese “Aufräummethode”:

  1. Nutze jeden Gang

  2. Was übersetzt heißt, dass ich versuche jedes Mal, wenn ich in ein anderen Raum gehe, mit auf dem Weg Dinge mitzunehmen, die weggeräumt werden wollen und bringe dieselbigen auf ihren Platz. Ich gehe also nie mit leeren Händen durch die Wohnung, denn es liegt immer irgendwas dort, wo es nicht hingehört.  

Korbmethode

Wenn dieser Trick bei anderen Familienmitgliedern nicht als Vorbildfunktion dient und nicht jeder in gleicher Weise sein Zeug wegräumt, dann kann sogenannte “Korbmethode” Abhilfe schaffen. Dafür nimmt man am Abend einen größeren Wäschekorb und geht damit durch die ganze Wohnung. Dabei sammelt man alle Sachen, die sich nicht an ihrem dafür vorgesehenen Ort befinden. Es wird empfohlen, diese Sachen dann gleich aufzuräumen. Ob und wie gut diese Methode funktioniert, kann ich allerdings nicht sagen, denn ich habe mit dieser Methode keinerlei Erfahrungen. Mein Mann steckte ich nämlich bereits mit der ersten Methode an.

  1. Tagesroutinen 

  2. Hilfreich ist es auch, sich kleine Routinen anzugewöhnen. Zu meiner 15-minütigen sogenannten Morgenroutine gehört beispielsweise im Bad den Spiegel, die Toilette und den Waschbecken abzuwischen. Und am Abend widme ich mich routiniert den Arbeitsflächen in der Küche samt der Küchenspüle. Erstens räume ich alles weg, was drauf oder drin steht,  zweites wische ich dann alles gründlich ab.

Das tägliche Aufräumen ist die eine Seite der Medaille. Die zweite Seite ist das regelmäßige Saubermachen. Aber das ist ein anderes Thema und somit ein Thema für sich.      

Blogparade: Alles neu macht der Frühling: Mein Tipp für ein ordentliches 2018

Die zwei Blogbeiträge zum Thema “Aufräumen” verfasste ich im Rahmen der Blogparade, die drei wunderbare Blogladies, die Anita von rosanisiert, Sabine von Ordnungsliebe und  Sunray von the organized cardigan zum Thema Alles neu macht der Frühling: Mein Tipp für ein ordentliches 2018″, ins Leben gerufen haben.

Die weiteren teilnehmenden Blog-Kolleginnen verfassten ebenso wunderbare Blogbeiträge zu diesem Thema mit ganz vielen Tipps und Tricks rund ums Aufräumen, Ordnen, Organisieren und Saubermachen. Und diese lesenswerte Beiträge kann ich euch ans Herz legen:

  1. Berenice von phinabelle: Minimalistisch leben: Detox für den Kleiderschrank
  2. Charlie von Häkelstern: Mit kleinen Schritten ans Ziel
  3. Consti, Janine und Sara von dreieckchen: Ordnungstipps für eine aufgeräumte Küche mit IKEA Hack – Vom Billy Regal zum Küchenschrank im Scandi-Stil
  4. Eva von clean up your life!: Nutze die positive Energie des Frühlings, um Überflüssiges los zu lassen und den Neuanfang zu starten
  5. Gabriele: Dein Büro in einem neuen Licht – Wie dir ein Blick von außen einen großen Energieschub für dein Business gibt
  6. Laura und und Nina von Heute ist Musik: Eine gut sortierte Hausapotheke – so hast du im Notfall alles griffbereit inklusive Liste für deine eigene Apotheke!
  7. Manuela von Martamam: Die 4 Phasen des inneren Aufräumens – Teil 1: Reset
  8. Melina von Vanilla Mind: Aufgeräumter Schreibtisch = aufgeräumter Kopf?
  9. Miriam von Aufräumglück: 3 Tipps, um dauerhaft Ordnung zu halten
  10. Nicole von moments of mine: 15 Selfcare Ideen + Freebies
  11. Stephie von einfach Stephie: Aufräum-Tipps für Zimmer von Kleinkindern, Grundschulkindern und Teenagern
  12. Tanja von Mrs. Happy: Ausmisten mit Feng Shui ihre “10 Feng Shui – Tipps für deine Ausmist-Aktion
  13. Ute vom Putz-Blog: Die 7 größten Putzfehler
  14. Véronique von Typisch Französich!: Wie ich meine Fotos organisiere 

Comments

  1. Antworten

    Wow- sogar zwei Beiträge für unsere Blogparade. Vielen Dank 🙂 Vielleicht sollte ich das Aufräumfest nach Marie Kondo auch einmal starten.

    Liebe Grüße
    Anita

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